Dienstag, 27. März 2012

Mein Mädchen

Gestern Nacht habe ich über "mein Mädchen" nachgedacht. Dabei ist mir zwei was klar geworden:

1. Das Leben leben zu dürfen, ist wirklich ein zeitlich begrenztes aber unglaublich wertvolles Geschenk. Davor waren wir weg und danach werden wir auch weg sein. Was auch immer "weg" ist.
Jemanden diese Chance nicht zu geben, wäre eine Entscheidung aus Angst und Sorge, doch das fühlt sich unnatürlich an. Entscheidungen aus Zuversicht und aus dem Lebenshunger heraus fühlen sich hingeben besser an.

2. Trotzdem ist mir auch bewusst geworden, dass es auch einen anderen Weg geben könnte. "Es" zu erzwingen wäre nicht der Richtige.

Ich harre nun voller Vorfreude der Dinge, die da noch kommen mögen und bin sehr gespannt.

Sonntag, 25. März 2012

Bücher des letzten Jahres

Gestern Nacht bin ich in Gedanken mal die Liste der Bücher der letzten 12 Monate durchgegangen, die ich gelesen habe. Ich finde, das ist eine lustige Zusammenstellung :-)

Zeig mir dein Bücherregal und ich sag dir, wer du bist ;-)

- Ich.darf.nicht.schlafen: Ein packender Krimi - faszinierend, wie jemand auf sowas kommt! Perfekt insziniert.

- Die 5 Geheimnisse, die sie entdecken sollten, bevor sie sterben: Weisheiten von alten Menschen

- Das Ende ist mein Anfang: Die letzten Worte eines Vaters an seinen Sohn

- Menschen lesen: Ein FBI Agend erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt

- Geh an Orte, die du fürchtest: Buddhistische Lektüre

- Oskar und die Dame in rosa: 10-jähriger Junge im Hospiz lebt ein ganzes Leben in ein paar Tagen und hat für uns eine Botschaft.

- Tränen im Sand: Eine packende Geschichte einer jungen Frau zur Beschneidung in Somalia

- Muße - vom Glück des Nichtstuns: Eine Ode gegen den Wahnsinn des aktuellen Alltags

- Alle 7 Wellen: Unterhaltsame Bettlektüre Teil 2

- Lieben, ermutigen, loslassen: Gut sich von seinem Kind zu lösen, wenn es plötzlich kein Baby mehr ist.

- Gut gegen Nordwind: Unterhaltsame Bettlektüre Teil 1

- Der Ministerpräsident: Politik von heute mit einem zwinkerndem Auge

- Glück kommt selten allein: aufbauend bei mieser Laune

- Buddhismus für Dummies: Kann nicht schaden, darüber mal Bescheid zu wissen.

- Wie die Dinge sind: Wahre Worte von Lama Ole

Dienstag, 20. März 2012

Vogellieder

Wenn es noch dunkel ist, mache ich in den frühen Morgenstunden seit ein paar Wochen das Fenster einen Spalt auf. Dann halten kristallklare Vogelstimmen Einzug in meine Träume. Ich liebe es. Ich LIEBE es.

An der Bushaltestelle habe ich auf einem Baum Zeisige und Stieglitze gesehen. Erinnerungen an meinen Opa - an Zeiten, als ich seine Dominanz noch in kindlicher Unbegangenheit annehmen konnte.

Bei ihm waren die Vögel damals in Käfigen eingesperrt, bis ein Greifvogel ihre Hälse durch die Gitterstäbe zog. Nun sitzt auf dem verglasten Balkon "nur" noch meine Omi, während er "ausfliegt".

Montag, 19. März 2012

Krasser Artikel

Hab kürzlich bei ner Zeitschrift "privaten Stoff" für ne Reportage geliefert. Mein Anliegen war dabei, Frauen zu ermutigen, Ihren Weg zu gehen. Doch was kam raus? Eine BILD-ähnliche beliebig austauschbare, inhaltsleere Klatschgeschichte.

Als ich den Artikel gelesen habe, musste ich innerlich schreien. Ich habe es mit Lachen verwechselt. Es war ein Schreien! Doch wer Worte aussendet, muss damit rechnen, eine Resonanz zu erhalten. Ich hatte eine Erwartung. Diese musste enttäuscht werden.

Ich hab dabei was gelernt, indem ich meine Vergangenheit nochmal aufrollte und herausgefunden habe, was meine damaligen Beziehungskiller waren: mangelnde Toleranz, Coabhängigkeit, Projektion der eigenen Träume auf meinen Partner und das mangelnde Bewusstsein der Freiheit eines jeden Menschen.

Dafür hat sich die furchtbare Reportage gelohnt. Die 150 Euro Honorar nutze ich für etwas Sinnvolles.

Haarriss

Hab mir gestern beim Waveboarden einen Haarriss am Fußgelenk zugezogen. Doch ich fand das gar nicht schlimm. Hab nun so ne Art Schiene und soll faul sein. Der Schmerz is mir egal. Is ja am anderen Ende des Körpers und geht vorbei. Interessant, faul sein zu "dürfen".

Samstag, 17. März 2012

Fazit Buch "Das Ende ist mein Anfang"

Habe gestern das Buch ausgelesen: Das Ende ist mein Anfang

Wow!

Fazit: Hinschauen, um zu sehen, dass alles EINS ist.
Alle Wünsche aufgeben.

Am interessantesten fand ich den Gedanken, dass alles eh kommt, wie´s gekommen wäre - auch ohne jeglichen Widerstand. Die Erfahrung hab ich selbst auch schon oft gemacht.

Das Buch kann ich jedem nur empfehlen.
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Paul Auster
Timbuktu.



Yann Martel, Manfred Allie, Gabriele Kempf-Allie
Schiffbruch mit Tiger.


Jackie Collins, Katja Henkel
Lovers & Players.

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